Stau in Baku

20120513-135239.jpgDa wir uns hier in einer Defacto-Monarchie befinden, beschloss die aktuelle Regierung zum Geburtstag des verstorbenen und ewigen Präsidenten Alijev Sr. eine Fahrradtrophy auszutragen.
Für uns bedeutet dieses Ereignis, Stau Stau Stau und nochmals Stau in der ganzen Stadt. Gehupe und Gedränge bei 33Grad und gefühlten 100!! Ewig lebe Geidar Alijev!

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Ziel erreicht: Baku

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Baku wir sind am Ziel!
Gestern Abend war es stressig. Nicht nur, dass wir in dieser Einbahnstraßen-Stadt komplett den Überblick verloren haben (Wir mussten Stefan aus dem Kanister nachtanken). Wir haben die Türkische Botschaft wahrscheinlich zigmal umkreist und was finden wir an einem Laternenmast: Ein Minischild vom Organisationskomitee “Wir sollten doch morgen bis 12 Uhr 45km von hier auf einen Parkplatz kommen, dort bekommen wir weitere Informationen?!” Also ehrlich: Unseren Empfang habe ich mir anders vorgestellt!

20120513-122338.jpgNaja, mein Freund Rahman hat uns an der Botschaft abgefangen und lotste uns zur unseren Wohnung! Nach einem Abendessen in der Nähe fielen wir um ca. 2 Uhr Ortszeit mal wieder in unsere Feldbetten, welche uns für weitere zwei Tage treue Dienste leisten müssen.
Die Wohnung ist ganz ok, dass die Gebäude als “Neubau” bezeichnet werden, ging in unseren deutschen Köpfe nicht rein. Sieht aus, wie 30 Jahre alter Ghettostyle mit Kombitherme auf dem Balkon, alles sehr abenteuerlich verlegt.
Heute morgen spielte Rahman Navigation und lotste vorbei an Erdölpumpen mitten in Wohnvierteln, Erdölseen zu dem Brennenden Berg, wo wir unsere Siegeszigarre angezündet haben. Was für eine Luft? Erdöl wohin das Auge reicht. Rahman zu dem Thema: “Eine kleine Pumpe macht 20000 Dollar am Tag. Wenn die Regierung und täglich ein Schnapsglas Öl abgeben würde, wäre wir alle Millionäre!”
Aktuell fleddern wir unsere Autos und verstauen alles in der Wohnung. Rahman spielt den Verwerter :) als Lohn für seine Begleitung. Danach fahren wir zu dem Sammelplatz für die Autos und erhalten unsere Infos für Morgen.

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Die brennende Sonne der Wüste

Wir sind kurz vor Baku, an den Bohrtürmen vorbei. Es stinkt furchtbar nach Gas und der Sandsturm raubt die Sicht. Was für ein Anblick! Der absolute Gegensatz zu Georgien. Wir nehmen Kurs auf die Türkische Botschaft in Baku. Danach empfängt uns mein Freund Rahman. Er ist heute extra aus Moskau eingeflogen. So wie es aussieht, schlafen wir in einer großen Wohnung im Stadtzentrum, hat Rahman für uns reserviert. Die Azerbaidzhaner denken doch tatsächlich wir kommen wegen der “Eurovision 2012″. Auf den Strassen herrscht das pure Chaos bei Null Sicht! Istanbul war ein Witz dagegen.

 

 

 

 

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Baku wir kommen!

20120512-112225.jpgGuten Morgen…
Nach dem morgigen Baden im See fahren wir der Grenze entgegen.
In Lagodheki frühstückten wir ergiebig und deckten uns mit “Piroschki”-Vorrat ein, falls es doch länger dauern sollte. Wir haben aktuell 30Grad auf dem Thermometer und es wird immer wärmer.
PS: Wir hätten unsere Motorräder und S-Klassen schon zigmal verkaufen können, so begehrt sind die alten 126 und 124ger!

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Camping de’ luxe!

20120511-235236.jpgWir sind auf dem Weg nach Baku. Bis zur Grenze nach Azerbaidzhan sind es noch ungefähr 60km. Markus biegt links ab..der Laune nach..und was finden wir? Eine Erholungsoase De’Luxe! Der georgische Präsident persönlich schenkt der Stadt Khvali einen modernen Erholungsort mit einem Park, Restaurant mit Seeblick, Parkanlage und einen See mit gefühlten 22Grad Wassertemperatur “wahrscheinlich mit einer Heizanlage :-) ” Während wir unsere Zelte aufschlagen, werden die letzten Bäumchen gepflanzt. Alles supermodern mit Klo’s und Duschen, Sportanlagen, Boot- und Fahrradverleih etc..Wo ist das? Ehrlich…hätten wir nie und nimmer erwartet! Hut ab vor den Georgiern. Ehrlicherweise muss man erwähnen, dass wir heute Nachmittag unsere Werkzeuge an der Berufsschule in Tisvali abgegeben haben und der Hausmeister sich schämen musste da das Wasser ab 16 Uhr abgestellt wird und wir die Hände mit den Wasserflaschen gewaschen haben. Solche Gegensätze scheinen hier normal zu sein! Dennoch: Wir genossen das Baden im See. Drei weitere Teams haben uns angeschlossen…Georgien ist einfach ein tolles Land, kann ich nur empfehlen!

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Unser Plan für heute.

20120511-115525.jpgGuten Morgen.
Es war eher eine schlechte Nacht auf unseren Feldbetten in der Hochschule Tbilisi. Keine Dusche, die Kloschüssel nicht befestigt und unser Danijel traut sich nicht raus und bewacht so lange die Sanitärräume. Aktuell frühstücken wir im Stadtzentrum und schmieden Pläne für den heutigen Tag. Wie es aussieht besuchen wir in Telavi, irgendwo in den Bergen, ein Berufsschulzentrum. Dort geben wir einige Werkzeuge ab u.a. unsere neue Stihl-Motorsäge. Kilometer fressen müssen wir leider auch noch. Somit versuchen wir in Lagodheki eine Bleibe zu finden.

 

 

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Frühstücksimpressionen Innenstadt Tbilisi

Wir, auf dem Weg zum Frühstück!

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Kinderwelt Charity Programm Tbilisi

Heute nachmittag schlossen wir uns dem Team 55 und 33 an und besuchten ein Kinderheim in Tiflis, welcher an eine Klinik angeschlossen ist. Hier unterstützt die Deutsche Kinderwelt Stiftung Kinder mit schweren Erkrankungen z.B. Krebs, Leukämie, Kinderlähmung usw. In Begleitung eines Fernsehteams (Saarländischer Rundfunk) leerten wir unsere Kofferräume. Ich muss gestehen: Als zweifacher Vater ist der Anblick leukämiekranker Kinder einfach erschaudernd! Ich wünsche an dieser Stelle diesen Kindern den Willen und die Kraft diese Krankheit zu besiegen. Nach einem Gespräch mit einem betroffenen Vater, ermöglicht diese Stiftung Behandlungen in Deutschland und versorgt die Klinik mit Medikamenten etc.. Meinen vollen Respekt und Hochachtung vor dieser Leistung!
Nach einem Gruppenbild ging es gemeinsam in ein imposantes Restaurant in Mschketa, wo der Gegensatz zu der Situation in der Klinik nicht krasser sein konnte. Im, direkt am Fluss mit teuren Hölzern und Mosaiken verzierter Megapalast für bestimmt 1000 oder mehr Gäste, wurde uns mal wieder das volle Programm inclusive Livemusik geboten. Wir bedanken uns für die Einladung bei der Leiterin dieser Stiftung in Tiflis..Drei Treppen tiefer stapeln, wäre dennoch völlig ausreichend!
Unser Nachtlager beziehen wir in der deutschen IB-Universität mitten in Tbilisi. Bei 21Grad Außentemperatur schlafen wir und zwei weiteren Teams auf der Dachterasse. Bilder mit Blitz sind an dieser Stelle nicht erlaubt, da der Präsidentenpalast 200m entfernt ist und “KGB ist watching you” hieß es von der Hausverwaltung!

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Georgien das Land der Genüsse

20120510-170633.jpgWer hätte das gedacht?! Georgien das Land der Genüsse?! Wir machten gestern halt in Borzhomi, einer Kurstadt mit Mineralquellen etc.. Wir fanden auf eine Empfehlung eines Tankwartes eine bessere Jugendherberge im Stadtzentrum und brachen los in ein Restaurant ganz in der Nähe.
Danach: Tja im Tanzlokal, das wäre die bessere Beschreibung, haben sich meine Russischkenntnisse ausgezahlt. Nicht nur dass noch jeder Georgier über 25 dank Sowjetunion Russisch beherrscht, die Gastfreundlichkeit, das Essen, Wein und vieles mehr ist einfach Genuss pur. Die Tische bogen sich vor lauter Leckereien. Die anderen Teams waren einfach nur neidisch auf unseren Überfluss und baten mich die gleiche Nummer zu bestellen. Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, bestellte ich einige Getränke an Tische voller Jugendlicher. Als Revanche bekamen wir eine Extra-Klasse-Vorführung georgischer Nationaltänze zum Besten. Kurz gesagt die Georgier haben nichts, aber auch gar nichts anbrennen lassen! Perfekt!
Auch der heutige Nachmittag war bezaubernd (der schwere Kater wird hier vernachlässigt) Dieses Land ist grün, gepflegt und wesentlich moderner als die Türkei. Sorry aber nach 3 Tagen kaltem Gras mit verbrannten Fleisch ist hier ein Gegensatz wie Wasser und Feuer.
Das ist das Frankreich im Kaukasus!
Aktuell geht’s an eine Universität in Tbilisi (Tiflis), hier laden wir unsere Hilfsgüter ab, wobei ich ehrlich der Meinung bin, wir hätten die Sachen in Ost-Anatolien lassen sollen. Mercedes und Landcruiser beherrschen hier die Strassen.

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Grenzübergang Nr. 11: Gerorgia die Karavane rollt!

20120509-175857.jpgDie kleine Grenze in den Bergen war mit unserem Ansturm völlig überfordert! Bei 300 Autos ist Spätschicht angesagt! Normal wäre es um 18 Uhr Feierabend. Nach dem üblichen Chaos meint der Georgische Zöllner “No Problem… you are welcome!”
Wir fahren weiter nach Tbilisi… oder Tiflis…

 

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