Category Archives: Tag 19: Jordanien

Besuchte Länder: Jordanien

Siegerehrung in Jabal Rum

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Servus “Miteinan’d”
Das war eine lange Nacht im Wüstencamp “Jabal Rum” !
Wie immer waren wir zu spät! Ist zwar sehr ärgerlich, dennoch wie es die letzten drei Wochen zeigten, kaum vermeidbar. Jeder Kopf will halt in seine Richtung, Verzögerungen sind hier leider unvermeidbar! Egal, wir wollten Bier mitbringen und fuhren noch eine Hinterhoftanke an. Nach freundlichem “Have you Beer?” und ebenso freundlicher Antwort “No, we don’t”, räumten wir den Kühlschrank leer und mussten den halben Abend “non alkoholic” Limonade saufen! Selber Schuld :-)
Im Camp selber ging derweilen die Post ab. Alle Verlierer bekamen den ” Vierten Platz”. Hierzu zählten wir leider auch, was jeder von uns schon geahnt hat und somit mit Fassung hingenommen wurde. Eine Medaille gab es für Alle, insofern bin ich persönlich sehr glücklich darüber ( hatte noch nie Eine bekommen, geschweige gewonnen )
Das Camel und somit den Ersten Platz machten “Die Erlkönige” Gratulation und Glückwunsch an dieser Stelle! Die Siegerehrung war einwenig Enttäuschend, da ein Teammitglied darauf eine Runde drehen durfte, nach Hause gab es nur Erinnerung.
Drumherum war die Welt gespalten. Bei lauter Abrakadarbra-Disco haben sich einige Teams vorab mit Hochprozentigem eingedeckt. Die Dummen zahlten tatsächlich 5 Taken (Dinar~Euro) später sogar unverschämte sechs Euro für eine Bierdose! Solch dicken Geldbündel bei unseren Bankwucherern habe ich als Autokinoerprobter noch nie gesehen! Wie zählten zu den Letzteren..egal hat Spass gemacht :-)
Ab zwei Uhr trennte sich der Spreu vom Weizen..die Harten blieben wach, die Luschen nutzten die Teppiche als Schlafmatratzen.
Im Übrigen haben unsere Zweiradseparatisten einen Sonderpreis eingeheimst. Zwei “Samsun”- T-Shirt’s gab es als Draufgabe. Markus hat sich gefreut, wie ein Schneekönig! Passte zufälligerweise zu seinem Araber-Outfit.
Um drei Uhr kam die Abschiedsstunde..Dann waren’s nur noch Drei.
Mit einem Nackten Arsch verabschiedeten uns die “Drei Musketiere a la Arabica” zum Flughafen.
PS: Ich habe irgendwie Pech mit der Sitzplatzverteilung. Erneut saß ich auf den engsten Plätze mit dem “vollschlanken” Sitznachbar und einer arroganten Tussi im Vorfeld, welche einfachhalber die Sitzlehne zurückschnallte und “bitte die Lüftung ausmachen, es zieht” als Dankeschön.
Naja mit Rückenschmerzen und akrobatischen Verrenkungen in den Mittelgang habe ich auch diese Nummer überstanden.
Das Thema Fliegen habe ich diesmal mit einer LMA-Tablette unbekannter Herkunft gemeistert.
Aktuell geht’s endlich in einem überfüllten ICE nach Hause..Juuhuu..
Die “Drei Musketiere” bleiben noch zwei Tage und genießen hoffentlich die Ruhe vor dem Sturm!…

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