Category Archives: Tag 09: Türkei

Besuchte Länder: Türkei

Unsere “Turbo-Arche-Noah”

Eine weitere Roadbookaufgabe wurde auf dem Weg nach Samsun in Rekordzeit erfüllt. McLotte, der Highländer, mit seinem STIHL-Schwert ging ab wie Freddy Krüger in Nightmare und schnitzte uns im vorgegeben Masstab einen Dreifachdecker mit Kiel. Da die Motorsäge eine Menge Krach veranstaltete, wurden die Holzbesitzer auf uns aufmerksam und schickten Ihren Besten Ritter in den Kampf, der gleich mit aufgekrempelten Ärmeln die Störenfriede verjagen wollte. Nach dem wir Ihm 5 Taler in die Hand gedrückt haben, kam er zurück mit frischem Airan und bekam dafür eine LED-Taschenlampe als Dankeschön.
Ob das Ding schwimmen wird, bin ich mir nicht sicher..wirkt im Vergleich zu anderen Teams archaisch und authentisch!

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Chinesen Rallye…oder kundennahe Schlechtwegerprobung .

Wie versprochen hier die Zusammenfassung der “Chinesen Rallye”.
Natürlich sind wir viel zu spät losgebrochen aber nicht die Letzten.
Der Startort “Hattuscha” in Bogazkali (Schluchtenburg) ist eine imposante Burganlage der Hetthier und Unecso-Weltkulturerbe.
Es ging weiter auf Schlamm, Schotter, Geröll und ein Mischmasch aus undefinierbarem Belag. Die Motorräder haben gekniffen….Sicherheit hat Priorität..vielleicht zurecht, vielleicht haben sie auch was verpasst. Ein Gruppenfoto an einer Grabkammer (Gottes Abdruck) in Yaziliskali war im Roadbook vorgegeben und erfüllt. Danach gefühlte zwei Stunden fahren. An einer Teichdurfahrt folgten wir einer Ölspur, da hat doch tatsächlich das Stuttgarter Team 96 sich an einem W124 die Ölwanne abgerissen. Hier fanden wir unsere Motorradhäschen wieder und bemitleideten das Team 96 um ihren Verlust. An diesem Punkt muss ich der Firma KLK-Engineering danken, welche uns die Panzerplatte an den Unterboden konstruiert hat. Wir rutschten wie die Skateboardfahrer auf den Spurrillen ohne Bedenken, dass wir irgendwo hart aufschlagen können. “Roland Dir einen grosses Dankeschön nochmals, das Ding hält!”
Weiter ging es durch Anatolische Dörfer mit winkenden Bewohnern (da fühlt man sich den Rallyelegenden nahe) zum Zwischenstopp nach “keine Ahnung” Hier haben wir uns in “Arinnan’s Café” mit frisch gebackenen “Gözleme” überfressen und wären beinahe in Tchai und Airan ertrunken. (Ich als Möchtegerngourmet gebe hierfür drei Michelinsterne und empfehle dieses Etwas in den Michelin-Reiseführer aufnehmen zu lassen! Die Spinatvariante war der Burner…)
Während ich ein Mittagsschläfchen auf unserer Schiff-S-Schaukel halte, braust die Truppe Richtung Samsun ….Bis Bald!

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Wilkommen im Land der “Hethiter”

Guten Morgen nach Deutschland,

Wir sind aktuell in Bogazkali, der ehemaligen Hauptstadt der Hethiter. (war eine recht große Zivilisitation ab ca. 3000 J v. C. Und wird im Alten Testament erwähnt.)
Aktuell ist das ein Dorf im Nirgendwo…Steinwüste in den Bergen :)
Unsere Tagesetappe sollte nach Samsun am Schwarzen Meer gehen, vorher aber fahren wir die “Chinesen Rallye” ..mehr dazu am Nachmittag.

Nachtrag zu Gestern:
Die Tagesetappe ging flott und unproblematisch durch die Berge. Da die vorherige Nacht rel. kurz war, machte ich es mir gemütlich auf dem rechten Sofa unseren S-Divans, somit bleiben mir nur die rauchenden Müllkippen in Erinnerung.
Insgesamt ging es auf der Etappe zu, wie auf dem Langstreckenrennen. Wir rasten mit 140 und mehr unsere Dampfrösser durch die Landstrassen und die anderen Erdlinge bewunderten unsere Raumschiffe. Leider sind die Untertassen gefräßig, so dass Tanken, Pinkeln uns wieder auf die Erde zwangen und wir somit nicht wirklich V8-Gott spielen konnten.
Die zwei drei Hotels am Treffpunkt waren bestens auf den Ansturm vorbereitet, somit landeten wir im Hotel Baykal, er blieb sehr genügsam pro Zimmer, während die anderen Arkadasch die Zimmerbörse eröffneten. Da die Nachfrage deutlich größer war, als das Angebot wäre ich über Wucherpreise nicht verwundert.
Ähnlich verhielt es sich im Hotelrestaurant. Die Bedienung wurde kurzerhand aus Hobbykellnern oder Schafhirten gebildet. Drei Sätze in English..Bei allen Bestellung “Yes Sir” Ergebnis: Stefan’ Essen kam gar nicht, mein Rotwein erst als ich persönlich zum Chef ging. Den Desert haben wir schon aufgegessen, dann kam Tchai. Na ja ….Positiv: Saubere und große Zimmer..alles sehr ordentlich..angenehmer und englischsprachiger Inhaber..tolle Betten…gibt’ nichts zu meckern.

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